Pflegepädagogik im Diskurs - PiD: Informationen
2. Fachtagung für pflegeberufliche Bildung
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| Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, nach dem großen Erfolg der ersten PiD-Veranstaltung „Pflegepädagogik im Diskurs“, laden wir Sie zur 2. PiD-Fachtagung im März 2012 nach Düsseldorf ein. Die Veranstalter sind die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Pflegebildung im DBfK in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum des Universitätsklinikums Düsseldorf. Ausbildung der Pflegeberufe in BewegungIn den Phasen von weitreichenden Veränderungen entstehen oft Unsicherheiten. Wer in diesem Prozess mitreden will, braucht fundierte Kenntnisse über Hintergründe und Perspektiven. Aktuelle Diskussionsthemen in und um die Ausbildungen in den Gesundheitsberufen sind:
Die Beiträge der Fachtagung stellen den Nutzen für die Praktiker in den Mittelpunkt und achten auf die wissenschaftliche Fundierung. Wer sollte teilnehmen?
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Link zur Online-Anmeldung über Amiando hierEine Tageskasse ist nicht vorgesehen!Die Kurzbeschreibung der Workshops unten auf dieser Seite Download: Programmflyer mit allen Informationen |
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Programm 16.03.201209.00 - 9:15: EröffnungFranz Wagner, Geschäftsführer DBfK-Bundesverband, Berlin Torsten Rantzsch, Vorstand und Pflegedirektor Universitätsklinikum Düsseldorf Alexander Daniel, BAG Pflegebildung im DBfK 09:15 - 11:00 Vorträge Moderation: Heike Jacobi-Wanke, Berlin – Matthias Grünewald, Düsseldorf 09:15 Image der Pflege Annette Heuwinkel-Otter, München Der Pflegeberuf hat ein schlechtes Image. Die Pflegekräfte sind „müde, erschöpft und verschlissen“. Dem Abbau von 50.000 Pflegestellen stehen zugesagte aber nicht eingehaltene Hilfen der Politiker gegenüber. Dennoch bringen beruflich Pflegende immer wieder Begeisterung für ihren Beruf auf. Aber nimmt das jemand wahr? 09:45 Auffallen inmitten der Anderen - Wie rekrutiere ich Bewerberinnen und Bewerber für meine Bildungseinrichtung? Prof. Dr. Bernd Reuschenbach, Katholische Stiftungsfachhochschule München Demografischer Wandel bedeutet nicht nur immer mehr Ältere, sondern eben auch immer weniger Junge - und um diese jungen Menschen buhlen die ausbildenden Arbeitgeber und Bildungsstätten. Im Vergleich zu anderen Branchen sind die Anwerbemaßnahmen für den Pflegeberuf wenig ambitioniert. Mit der Analyse wesentlicher Alleinstellungsmerkmale, einer offensiven Öffentlichkeitsarbeit und einem versierten Spiel innovativer Anwerbemaßnahmen kann es gelingen, den Zustrom qualifizierter Bewerberinnen und Bewerber zu erhöhen. 10:30 Strategien zur Sicherung des Pflegenachwuchses - wie müssen sich Ausbildungsstätten entwickeln, um den Nachwuchs in der Pflege sicherzustellen - eine schweizerische Perspektive Peter Marbet, Direktor des Berner Bildungszentrums Pflege Den Nachwuchs in den Pflegeberufen und damit die pflegerische Versorgung der Bevölkerung nachhaltig zu sichern, gilt als große Herausforderung. Dabei geht es im Kern um zwei Aufgaben: einerseits eine ausreichende Zahl junger Menschen zukünftig für die Pflegeberufe zu gewinnen und andererseits zukunftsfähige Berufsprofile mit tragfähigen Ausbildungskonzepten und -strukturen zu schaffen. Es wird praxisnah über die aktuellen Entwicklungen in der Schweiz berichtet. Die Thematik wird aus drei Perspektiven beleuchtet: Gesundheitspolitische Weichenstellung und Finanzierung der Ausbildung, Anpassung der Ausbildungsstrukturen sowie Entwicklung der Schweizer Ausbildungsstätten. |
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| 11:45 –13:15 Workshops Workshop 1: Kompetenzorientierte Prüfungsverfahren In der Ausbildung Bernd Schramm, Bensberg Ein reflektierender Gesamtblick auf die Examensprüfungen in den Pflegeberufen: In welchem Prüfungsteil können welche Kompetenzen wie geprüft und wie bewertet werden? Workshop 2: Zertifizierung von Schulen im Gesundheitswesen mit dem Verfahren LQW. Die Lernenden im Blick - Qualitätsentwicklung in der Aus- und Weiterbildung mit LQW Friederike Erhart, Elke Krämer, Hannover / Bernd Wachsmuth, Düsseldorf Der Workshop vermittelt praxisnahe Einblicke in den Aufbau der Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung (LQW). LQW unterstützt die Qualitätsentwicklung (QE) speziell von Bildungseinrichtungen. Neben den Vorstellung von ersten Tools berichten LQW-Anwender über ihre praktischen Erfahrungen, wie QE gelingen kann ohne die Lernenden aus dem Blick zu verlieren. Workshop 3: Kompetenzvermittlung, -erfassung und -beurteilung innerhalb der Pflegeausbildung – am Beispiel der Personalkompetenz Prof. Dr. Kordula Schneider, Münster Seit der veränderten gesetzlichen Ausbildungssituation in den Gesundheits- und Pflegeberufen ist die Förderung und Beurteilung von beruflicher Handlungskompetenz in aller Munde. Längst ist die Diskussion nach Sinnhaftigkeit und Bedeutung abgeschlossen, vielmehr sind es jetzt vor Ort die konkreten Umsetzungsprobleme, die Unterrichtspraktikerinnen und Unterrichtspraktiker beschäftigen. Auch wenn sich die Konzepte zur Erfassung und Beurteilung von Fach-und Methodenkompetenz zunehmend konsolidieren zeichnet sich für die Personalkompetenz ein anderes Bild ab. Um diesem Handlungsbedarf nachzukommen, versucht der Workshop, Instrumente, Methoden und Kriterien vorzustellen, wie personale Kompetenzen einerseits in den Pflegeunterricht integriert werden und andererseits zum Gegenstand von Beurteilung praktischer und theoretischer Ausbildungsphasen werden. Folgende Inhalte werden thematisiert: • Integration von Aspekten der Personalkompetenz in Lernsituationen • Dimensionen und Indikatoren von Personalkompetenz • Methoden zur Förderung der Personalkompetenz • Instrumente zur Erhebung von verschiedenen Dimensionen der Personalkompetenz • Bedeutung von Selbst- und Fremdreflexion • Bedeutung der Personalkompetenz in Bezug auf herausfordernde Situationen Methodisches Vorgehen: • Erfahrungsaustausch • Präsentation von Lernsituationen • Vorstellung von Methoden und entsprechender Erprobung • Beurteilung von Beobachtungs- und Beurteilungsinstrumenten • Einzel- und Gruppenarbeiten Workshop 4: Simulation als Bestandteil der Pflegeausbildung: der Lernbereich Training und Transfer des Berner Bildungszentrum Pflege Claudia Schlegel, Bern Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie Simulationspatientinnen und Simulationspatienten (SP) im Lernbereich Training und Transfer eingesetzt werden. Anhand von Forschungsergebnissen werden Sinn und Zweck und deren Nachhaltigkeit der SP Methode aufgezeigt. Anhand von Videos begutachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Leistung von SPs und sollen erfahren, wie es ist, selbst ein SP zu sein. Workshop 5: Was ist guter Unterricht? Prof. Dr. Andreas Lauterbach, Bochum Seit über einem halben Jahrhundert wird über Ansätze und Verfahren wirkungsvollen Lernens geforscht. Hinsichtlich empirisch abgesicherter Gütekriterien liegen zahlreiche Ergebnisse der aktuellen Unterrichtsforschung vor. Doch gerade international wird am deutschen Bildungssystem Kritik geübt: Es weise strukturelle und didaktische Schwächen auf und beziehe sich auf veraltete pädagogische Theorien. Anhand von zwölf empirisch abgesicherten Merkmalen guten Unterrichts sollen im Workshop Impulse gegeben werden, um einen Theorierahmen für die Bestimmung von Gütekriterien einerseits, eine Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts andererseits zu ermöglichen. Im Focus der Diskussion ist dabei sowohl die Gestaltung des Unterrichtsgeschehens selbst als auch der große politische und sich rasch verändernde Bezugsrahmen pflegerischer Ausbildung. Workshop 6: Pflegekompetenzparcour Stefanie Janke, Heike Jacobi-Wanke, Berlin Der Pflegekompetenzparcours ist eine Möglichkeit mit geringen finanziellen Mitteln, theoretische und praktische Leistungen der Auszubildenden mit hoher Objektivität zu messen. Im Workshop lernen Sie das Prinzip kennen und erhalten die Gelegenheit seine Praktikabilität zu überprüfen. Workshop 7: „Ich spüre was, was Du nicht siehst!“ Sabine Dörpinghaus, Sabine Theis, Bensberg Leibphänomenologie: Die unterschlagene Wirklichkeit in der Pflege - eine erweiterte Sicht auf pflegerische Begegnung Workshop 8: Finanzierung von Ausbildungsstätten Thomas Kutschke, Mönchengladbach Die Finanzierung der Ausbildungsstätten in der Altenpflege im Vergleich zur Kranken- und Kinderkrankenpflege in NRW wird als Input dargelegt. Anschließend erfolgt eine Diskussion zu den Finanzierungsmöglichkeiten bei einer Zusammenführung der Ausbildungszweige: a) in den Finanzierungsstrukturen von Fachseminaren b) in den Finanzierungsstrukturen von Krankenpflegeschulen c) in den Finanzierungsstrukturen von Kollegschulen d) in Vielfalt. Workshop 9: Kinaesthetics in der Pflegeausbildung Heidi Lang, Maren Asmussen, Heilbronn Mit Kinaesthetics können Pflegende ihren Klienten ein gezieltes Lernangebot unterbreiten, so dass Alltagskompetenzen erfahren und entwickelt werden können. PflegeschülerInnen lernen auf ihre eigene Gesundheit zu achten und ein direktes Gesundheitsangebot für unterschiedliche Aktivitäten des Lebens unterbreiten zu können. In diesem Workshop werden wir uns mit dem grundlegen Lernangebot von Kinaesthetics beschäftigen und die Möglichkeiten in der Schülerausbildung vorstellen und diskutieren. Workshop 10: Elektronische Whiteboards im Unterricht Manfred Gerling, Wrocklage Intermedia GmbH, Ibbenbüren Am Beispiel des eBoard wird in dem Workshop eine zukunftsweisende Methoden der Inhaltsvermittlung und –sicherung im Unterricht praxisnah vorgestellt und die Möglichkeiten eines elektronischen Whiteboards im Klassenzimmer diskutiert. Workshop 11: Entwicklung von Skills-Labs und Einbindung moderner Ausbildungsmethoden N.N. Abstract folgt Workshop 12: „Und dann war es vorbei!“ - Beweggründe für den Ausbildungsabbruch in der Gesundheits- und Kinder- /Krankenpflege Wibke Barbian, M.A. / Christoph van de Loo, M.A. Die Beweggründe, die zum Ausbildungsabbruch in der Gesundheits- und Krankenpflege/Gesundheits- und Kinderkrankenpflege führen, liegen weitestgehend im Dunkeln. In einer empirisch-deskriptiven Studie wurden ehemalige Auszubildende der beiden Berufe zu ihren Erfahrungen befragt. Die Ergebnisse werden in diesem Workshop vorgestellt. |
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14:15 - 16:15 Podiumsdiskussion
mit den Schwerpunkten: Lehre / Leere in den Pflegeausbildungen sowie Zukunft der Pflegeausbildungen – das Eckpunktepapier der Bund-Länder-Arbeitsgruppe |
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Aussteller:
www.europa-lehrmittel.de |

